Psychotherapie (HeilprG) Heiko Schäfer

Hypnose

Glücklicherweise gewinnt Hypnose in breiten Kreisen zunehmend an Akzeptanz. Immer mehr Menschen lernen Hypnose als ein Instrument kennen, das ihnen ermöglicht, sich nicht nur leichter zu verändern, sondern auch in dem, was sie schon gut machen, noch besser zu werden.

Was früher viele Menschen zögern ließ, Hypnose zu nutzen, war die Befürchtung, dass man während der Hypnose fremdbestimmt sei. Ganz im Gegensatz dazu steht bei der klinischen Hypnose der Patient mit seiner Wirklichkeit im Mittelpunkt. Tatsächlich ist sich der Patient in Hypnose seiner selbst und der Vorgänge während der Hypnosesitzung bewusst und kann sich hinterher in der Regel an alles erinnern. Die Aufmerksamkeit ist mehr auf die „innere Realität“ gerichtet, die der Therapeut durch Suggestionen, Metaphern, etc. gestaltet, während die Umwelt in den Hintergrund tritt. Geschickter Einbezug der Eigenarten und Ressourcen des Patienten machen dann auch den Erfolg einer Behandlung aus. Zentral ist beim vorliegenden Hypnoseansatz die Fokussierung auf eine wirksame, nützliche Trance und Verzicht auf ritualhafte Vorgehensweisen oder auch Mystifizierungen.

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